Präzision, Wissenschaft und Erfahrung in perfekter Balance

Das Gonstead-System – Die präziseste Form der Chiropraktik

Eine Methode, die auf jahrzehntelanger Forschung, klinischer Erfahrung und biomechanischer Präzision basiert.

Was macht das Gonstead-System so einzigartig?

Seit Daniel D. Palmer 1895 in Davenport, Iowa, die erste chiropraktische Justierung durchführte, hat sich die Chiropraktik stetig weiterentwickelt. Heute existieren zahlreiche Techniken zur Korrektur von Wirbelsäulenfehlstellungen, Gelenkfunktionsstörungen und Subluxationskomplexen.
Eine der wissenschaftlich fundiertesten und präzisesten Methoden ist das Gonstead-System – ein Ansatz, der weltweit für seine Genauigkeit und Wirksamkeit bekannt ist.

Ursprung und Entwicklung der Gonstead-Methode

Das Gonstead-System wurde von Dr. Clarence S. Gonstead, Gründer der berühmten Gonstead-Klinik in Mount Horeb, Wisconsin (USA), entwickelt.
Seine über 55 Jahre Praxiserfahrung und mehr als vier Millionen Justierungen führten zu einer der umfassendsten biomechanischen Analysen in der modernen Chiropraktik.

Die Methode erfordert besondere Präzision, Erfahrung und Hingabe – deshalb wenden nur speziell ausgebildete Chiropraktiker sie an. Ein Gonstead-Chiropraktiker wird man nicht über Nacht, sondern durch intensive Schulung und Praxis.

Die 5 Säulen der Gonstead-Analyse

Ein Gonstead-Chiropraktiker geht weit über eine herkömmliche Wirbelsäulenanalyse hinaus. Die Beurteilung erfolgt nach fünf klar definierten Kriterien, um Subluxationen exakt zu erkennen und gezielt zu behandeln:

1. Inspektion / Visualisierung

Ihr Chiropraktiker achtet auf feinste Veränderungen in Haltung und Bewegung, die auf Funktionsstörungen der Wirbelsäule hindeuten können.

2. Instrumentierung – Das Nervoscope

Das Nervoscope misst Temperaturunterschiede entlang der Wirbelsäule und zeigt so Entzündungen oder Nervenirritationen auf.
Dieses Instrument ist ein zentrales Element der Gonstead-Diagnose und erfordert spezielle Fachkenntnisse in Anwendung und Interpretation.

3. Statische Palpation

Durch gezieltes Abtasten (Palpation) der Wirbelsäule in ruhender Position erkennt der Chiropraktiker Schwellungen, Druckempfindlichkeiten und Muskelverspannungen.

4. Bewegungspalpation

Hier wird die Wirbelsäule in Bewegung untersucht, um festzustellen, wie sich jedes Gelenksegment verhält. So lassen sich blockierte oder eingeschränkte Bereiche präzise identifizieren.

5. Röntgenanalyse

Röntgenbilder ermöglichen eine umfassende Beurteilung der gesamten Wirbelsäulenstruktur – inklusive Haltung, Bandscheibenintegrität und eventueller Fehlstellungen.
In Deutschland dürfen Chiropraktoren selbst keine Röntgenaufnahmen anfertigen; hierfür erfolgt die Zusammenarbeit mit Ärzten und Röntgenpraxen.

Fazit: Chiropraktik mit System und Präzision

Das Gonstead-System steht für wissenschaftlich fundierte Chiropraktik, die auf einer exakten Analyse, gezielter Justierung und höchster Sorgfalt basiert.
Wer Präzision, Sicherheit und nachhaltige Ergebnisse sucht, findet in der Gonstead-Methode die wohl effektivste chiropraktische Herangehensweise.